Skate Labs Trainingscamp mit Paolo Marcelloni

Paolo Marcelloni, der einzige Level-4-Trainer für Inline Speedskating in Italien, geht jedes Jahr mit seinem "Skate Labs" Trainingscamp auf Tour. In der vergangenen Woche gab es ein Camp im tschechischen Veseli nad Moravou. 60 Inline-Speedskaterinnen und -Speedskater aus den Altersklassen von 10/11 beginnend bis hin zu den Seniors (19-29 Jahre), davon deutlich die Mehrzahl aus den Nachwuchsklassen, nahmen an 8 Trainingseinheiten unter Leitung und Anleitung des "Maestro" höchstpersönlich teil. Einige junge Athletinnen und Athleten des ERC und des ÖISC, die sowohl auf Kufen als auch auf schnellen Rollen unterwegs sind, haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, unter erstklassiger Anleitung Handwerkszeug/Übungen zur Verbesserung der Inlineskate Technik zu erlernen und zu vertiefen.

Der veranstaltende und einladende Verein "Inline Veseli" verfügt über eine kleine feine Inline-Speedskating Bahn von 160m Länge, zusätzlich war eine Sporthalle für die ganze Woche jeweils ganztägig reserviert. So war es möglich, bei Schlechtwetter, einmal auch mitten während der Trainingseinheit, von der Bahn in die Halle zu wechseln

Am Montag begann das Training mit allen 60 Sportlerinnen und Sportlern gleichzeitig auf der Bahn. Nach einer Aufwärmphase wurden von allen die Zeiten für "flying Laps" genommen, anhand derer die Gruppe für den Rest der Woche zweigeteilt wurde. Die "more advanced" Gruppe verbrachte ihre Einheiten überwiegend im Bereich des Performace Trainings, während die "less advanced" Gruppe den Focus auf den Grundlagen des Inline-Speedskatings hatte. Am Freitag gab es wiederum flying laps, um einen eventuellen Fortschritt/Erfolg zu dokumentieren.

Paolo erklärte alle Übungen sehr gut und ging während der Übungen auf jede/jeden Einzelne(n), wenn notwendig, ein. Es sei dabei erwähnt, dass auch in der "less advanced" Gruppe die Begriffe Skate-Position, Abdruck und Rückholphase sowie Übersteigen schon bekannt und gut verinnerlicht sein mussten, Paolo hier Werkzeuge zum Erreichen der "feinen Klinge" vermittelt und vertieft hat. Als Maßstab, um mit der Gruppe auf der Bahn dauerhaft gut mitzukommen, sehe ich persönlich die Fähigkeit an, 500m unter einer Minute zu skaten. Neben einer akzeptablen Grundtechnik sollten also auch Ausdauer sowie Skills beim Fahren in der Gruppe schon vorhanden sein.

Paolo moderierte seine Trainingseinheiten weitestgehend auf italienisch und abschnittweise auf englisch. Der veranstaltende Verein hatte eine Dolmetscherin bei allen Einheiten dabei, die das ganze auf tschechisch übersetzte. Dank unserer italienisch-Muttersprachler Lorenzo und Luca für die Übersetzung italienisch-deutsch, der jeweils eigenen Englischkenntnisse sowie auch dank Imre für die Übersetzung englisch-deutsch hatten unsere Kids im großen und ganzen keine Sprachprobleme.

Das Camp hat aus meiner Sicht allen sehr viel gebracht. Insbesondere das gemeinsame arbeiten/skaten in Gruppen, die in etwa gleich stark sind, ist für die Weiterentwicklung unverzichtbar.


Keep on skating.

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